Don’t panic: Tipps für einen entspannten Web-Relaunch

LarsKosman01Schaffrath DigitalMedien ist eine Fullservice-Webagentur, die für ihre Kunden seit über 20 Jahren erfolgreich Web-Projekte konzipiert und umsetzt, häufig auch ergänzt um angrenzende Services wie z. B. Apps. Die Agentur ist offizieller TYPO3 Business-Partner, eine selten vergebene Auszeichnung. Wir sprechen mit Lars Kosman, Consultant bei Schaffrath DigitalMedien, über das Schreckgespenst Web-Relaunch.

DFC: Herr Kosman, beim Thema Web-Relaunch steht vielen Web- und IT-Verantwortlichen der Angstschweiß auf der Stirn, vom Mittelständler bis zum Milliardenkonzern. Woran liegt das?

Lars Kosman: Wir kennen das auch aus Kundengesprächen. Grund dafür ist meistens, dass so gut wie jeder mindestens einmal schlechte Erfahrungen bei einem Relaunch gemacht hat. Teils lag es an internen Prozessen, teils an Missverständnissen zwischen Auftraggeber und Dienstleister, teils am Dienstleister, der sich verschätzt oder übernommen hat. Entweder wird es teurer, es wird zu spät fertig, oder das Ergebnis überzeugt nicht. In Summe also viele mögliche Gründe, die einem den Angstschweiß auf die Stirn treiben können.

DFC: Kann man typische Fallen umgehen?

Lars Kosman: Ja, das kann man. Zuerst sollte man als Auftraggeber wissen, wohin die Reise gehen soll. Was ist das (langfristige) Ziel? Welche Aktionen sollten welche Besucher ausführen? Wo liegen die Prioritäten? Der Relaunch fängt also schon mit den richtigen Fragen an. Im Rahmen der Beratung kann eine erfahrene Agentur dabei helfen, die optimalen Fragen zu entwickeln. Das Ziel: Klare Aufgaben formulieren.

DFC: Aber oft tauchen in der Umsetzung massive Probleme auf. Wie verhindert man diese?

Effizienter durch Digitalisierung und Automatisierung von Dokumentenprozesse - Im Interview mit Martin Fecker, Geschäftsführer der HABEL GmbH & Co. KG

martin habel

Seit 1991 ist HABEL eines der führenden Softwareunternehmen für Dokumentenmanagement und Enterprise-Content-Management. Mit über 1.800 nationalen und internationalen Kunden kann das Unternehmen wertvolle Referenzen vorweisen. Als hoch spezialisierter Projektpartner mit hoher Fachkompetenz und langjähriger Erfahrung hat HABEL in den letzten Jahren viele branchenspezifische Dokumentenmanagementlösungen entwickelt. Mit seinen Lösungen ermöglicht das Unternehmen die Archivierung und Automatisierung durch Workflowtools von Dokumenten.

Im Interview mit Martin Fecker, Geschäftsführer der HABEL GmbH & Co. KG sprechen wir heute über optimale Prozesse im Mittelstand, effiziente Digitalisierung und die Automatisierung von Dokumenten.

DFC: Viele Jahre galt das papierlose Büro als Zukunftsvision. Tatsächlich wird heute so viel Post verschickt wie nie zuvor. Wie passt das zusammen?

Martin Fecker: Ich denke hier müssen wir stark differenzieren. Tatsächlich ist es so, dass das Aufkommen von Paketversand erheblich zugenommen hat. Die Gründe hierfür liegen unter anderem am Kaufverhalten der Verbraucher, die den Onlineshops seit Jahren ein starkes Wachstum bescheren. Der Briefversand hingegen nimmt in den letzten Jahren eher ab. Das zeigt aber auch deutlich, dass es Alternativen zum Briefversand gibt, die Unternehmen durchaus nutzen. Es gibt aber immer noch zum Leidwesen der Post viel Potenzial. Gerade der Rechnungsversand per E-Mail nimmt immer stärker an Fahrt auf und mit dem E-Rechnungs-Gesetz wird die EU-Richtlinie 2014/55/EU ab April 2019 in nationales Recht umgesetzt. Das bedeutet, dass nach und nach Behörden auf E-Rechnung umstellen müssen. Es beginnt bei den Bundesministerien und Verfassungsorganen und ein Jahr später für alle übrigen öffentlichen Auftraggeber des Bundes. Das lässt auch Unternehmen aufhorchen. Vor allem dann, wenn sie als Auftragnehmer betroffen sind. Spätestens dann wird es zum Thema im Unternehmen.

IT Sicherheit und Infrastruktur für den Mittelstand - im Interview mit Geschäftsführer Sven Pöhlsen

unique projects ist ein IT Dienstleistungsunternehmen, das seit 2002 sein Angebotsportfolio und die damit verbundenen Dienstleistungen kontinuierlich weiterentwickelt hat. In Zeiten, in denen der Mittelstand nach Virtualisierungs-, Hochverfügbarkeits-, IT-Security sowie Backup- und Restore-Lösungen sucht, sprechen wir im Interview mit Sven Pöhlsen über Beratung und Konzeption über die Realisierung bis zur Administration und Betreuung anspruchsvoller Kunden.

DFC: Herr Pöhlsen, Frau von der Leyen kämpft im Moment täglich mit mehr als 4.500 Hackerangriffen. Auch wenn es bei mittelständischen Unternehmen nicht solche gigantischen Zahlen sind, nehmen die Angriffe doch spürbar zu. Was ist Ihrer Meinung nach im Moment die größte Bedrohung in Sachen IT-Sicherheit für den deutschen Mittelstand?

Sven Pöhlsen: Die meisten Angriffe haben heutzutage eine wesentlich höhere zerstörerische Wirkung als noch vor einigen Jahren. Es geht nicht mehr nur darum, Informationen zu erlangen, sondern schnell Geld zu verdienen und den Unternehmen einen hohen finanziellen Schaden zu bescheren. Vor diesem Hintergrund ist das Thema IT-Sicherheit niemals nur als ein Silo zu betrachten, sondern immer ein Konzept. Dieses Konzept setzt sich in der Regel aus den Themen Datenschutz und –Sicherheit, Verfügbarkeit und nicht zuletzt Schulung der Mitarbeiter im richtigen Umgang mit der Unternehmens-IT zusammen.

DFC: Für Unternehmen, deren Kernbereiche sich nicht im Bereich IT befindet, ist es schwierig Einsicht in die unterschiedlichen Schwerpunkte zu erhalten. Was sind die größten Herausforderungen für die Unternehmen abgesehen von der IT Sicherheit?

Sven Pöhlsen: IT Sicherheit ist ein Thema, welches immer als Grundvoraussetzung in einer modernen ITLandschaft vorausgesetzt wird. Die größten Herausforderungen liegen darin, im Einklang mit IT-Sicherheit die Agilität und Stabilität in einer immer komplexer werdenden Umgebung, den Überblick zu bewahren und schnell auf neue Geschäftsanforderungen reagieren zu können.

DFC: In Ihrem Portfolio sind namhafte Partner aufgeführt wie Dell EMC, Sophos, aber auch Microsoft, VMware, CITRIX, VEEAM, und andere. Baut Ihr Unternehmen mit diesen bausteinartig die bestmögliche IT-Infrastruktur? Können Sie uns vielleicht ein Beispiel nennen?

Customer Relationship Management (CRM) auf dem nächsten Level - Im Interview mit Andres Dickehut, CEO des deutschen Marketing- und IT-Dienstleisters Consultix GmbH

Andres Dickehut WebsiteAls international agierender IT- und Marketing-Dienstleister hat sich das Bremer Unternehmen Consultix GmbH mit mittlerweile ca. 100 Mitarbeitern zum Technologieführer im Bereich Verwaltung und Speicherung personenbezogener Daten entwickelt.

Im Interview mit CEO Andres Dickehut sprechen wir über CRM-Lösungen, aber auch über Cyber-Sicherheit und DDoS Attack Mitigation.

DFC: Herr Dickehut, Ihre Digital Marketing Software ProCampaign® ist als einzige in der Branche zum wiederholten Mal mit dem Europäischen Datenschutz-Gütesiegel European Privacy Seal (EuroPriSe) ausgezeichnet worden. Was macht sie so einzigartig?

Andres Dickehut: ProCampaign® ist eine Digital Marketing Plattform, die personenbezogene Daten an einem zentralen Ort speichert, sichert, managt und analysiert. Die SaaS verfügt neben der Vielzahl an integrierten Funktionalitäten zur Durchführung von Kampagnen sowie offenen Schnittstellen auch über ein umfangreiches Datenschutz- und Datensicherheitskonzept. Bei ProCampaign® haben wir von Anfang an alle Aspekte des Datenschutzes und der IT-Sicherheit bedacht – sowohl in technischen Aspekten als auch in weniger technischen Bereichen wie Verfahren, Prozesse und Dokumentationen.

Um Anwender im Bereich Datenschutz und Einwilligungen zu unterstützen, bietet auch die jüngste Version ProCampaign® Lighthouse beispielsweise das Modul „Permission Text Management“ und damit die rechtskonforme Verwaltung aller Permission- und Legal-Texte. So liegt im Hub für jedes Kundenprofil die temporäre Version der Einwilligung vor, die der Kunde abgegeben hat. Mit einem zertifizierten Double Opt-in-Prozess, individuellen Berechtigungskonzepten, definierten Freigabeprozessen für den Datenexport sowie automatisierten und datenschutzkonformen Löschprozessen wissen wir unsere Kunden gut gerüstet. ProCampaign® verfügt zudem über einen Prozess, der einen einfachen Auszug aller gespeicherten personenbezogenen Daten – auch aus angedockten Systemen – ermöglicht. Auf diese Weise ist es für den Marketer ganz einfach möglich, die Auskunftspflicht nach der DSGVO zu erfüllen.

DFC: Ihr Unternehmen bietet namhaften Unternehmen einen sicheren Hafen für ihre Kundendaten. Mehr als 100 Mio. in über 50 Ländern. Das scheint mir doch ein ganz interessantes Angriffsziel zu sein. Wie schützen Sie sich selbst davor, Ziel eines Hackerangriffs zu sein?

Von der App zur mobilen Unternehmensstrategie - Im Interview mit Marco Seraphin, Experte im Bereich mobile Unternehmensstrategie (Mobile Strategy Coach).

SeraphinIm heutigen Interview, mit Diplom-Informatiker Marco Seraphin (develope IT), sprechen wir insbesondere über die Entwicklung von mobilen Cross Plattform Apps und die disruptive Transformation der Unternehmen bis hin zu einer mobilen Unternehmensstrategie. Seit mehr als 16 Jahren arbeitet Marco Seraphin als Entwickler, Coach (Mobile Strategy Coach) und Trainer.

DFC: Herr Seraphin, Sie sind nicht nur Entwickler sondern auch einen Strategie Coach und Trainer. Das klingt erst einmal nach einer ungewöhnlichen Kombination. Welchen Vorteil haben ihre Kunden aus dieser Zusammenstellung?

Marco Seraphin: Ich sehe in dieser Kombination vor allem den Vorteil, dass es keine Brüche bei der „Übermittlung“ der Fragen, Probleme und möglicher Lösungen an die technische Umsetzung gibt.

Ich verstehe und spreche sowohl die Sprache der Kunden und versuche ohne technisches Kauderwelsch die Situation und das Umfeld des Kundenunternehmens zu erfassen und die richtigen Fragen zu stellen.

Wenn sich dann aber eine technische Lösung abzeichnet, dann muss ich für Rückfragen oder die spätere technische Umsetzung ja keinen anderen Kollegen zu Rate ziehen und dabei Reibungsverluste riskieren.

DFC: Warum sollte sich der Mittelstand ihrer Meinung nach verstärkt mit dem Thema Mobile Unternehmensstrategie auseinandersetzen?

Marco Seraphin: Sicher benötigt nicht jeder kleine Handwerksbetrieb eine eigene mobile App. Hier geht es mir um die grundsätzliche Sensibilisierung für das Thema.

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