Alexa, was bringt die Zukunft? - Im Gespräch mit Michael Scharf, Geschäftsführer der Consetto GmbH über das Potenzial von Voice fürs Unternehmen

DSC 7412 2Die Consetto GmbH mit Sitz in Darmstadt entwickelt Voice Apps für Amazon Alexa und andere Sprachassistenten. Das 2014 gegründete Unternehmen hat sich auf Alexa for Business spezialisiert, also den Einsatz von Voice User Interfaces zur Steigerung der Markenbekanntheit und zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Im Gespräch mit Michael Scharf, dem Geschäftsführer der Consetto GmbH, sprechen wir über das Potenzial von Voice fürs Unternehmen, sowie über das rasante Wachstum der Sprachtechnologie in den letzten Jahren und Monaten.

DFC: Ich kann mich noch ziemlich genau erinnern, vor ca. 15 Jahren auf einer CeBIT wurde vom IBM damals eine erste Spracherkennungssoftware für den Computer präsentiert. Seitdem ist viel passiert. Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe, dass Spracherkennung in den letzten Monaten und Jahren so rapide an Akzeptanz gewonnen hat?

Michael Scharf: Technologische Verbesserungen im Bereich Machine Learning machen es möglich, dass Nutzer heute natürlicher denn je mit Computern interagieren können. Denn bei Sprachassistenten, wie Alexa, handelt es sich um mehr als nur Spracherkennung - die Systeme sind in der Lage die Absichten der Nutzer zu verstehen und darauf basierend Antworten zu geben oder Aktionen auszuführen. Mittlerweile wurden über 100 Millionen Alexa-Geräte verkauft. Es haben viele Menschen erkannt wie Alexa ihren Alltag erleichtert.

DFC: Wir diktieren heute in unser Smartphone und sprechen mit Alexa als wäre es eine weitere Person im Raum. Was das hat Ganze mit der Nutzung für Unternehmen zu tun?

Mitarbeiter fit machen für den digitalen Wandel - im Interview mit Thomas Grieß, Geschäftsführer der digitransform.de Gesellschaft für digitale Transformation mbH

ThomasGriesDas der digitale Wandel nun in jedem Unternehmen vorangetrieben werden muss, steht außer Frage. Jedes Unternehmen beschäftigt sich derzeit mit der Digitalen Transformation, der Veränderung der Geschäftsprozesse und den neuen Herausforderungen, nicht nur für die Geschäftsführung. Alle Mitarbeiter sind gefragt. Genau in diesem Bereich ist Thomas Grieß als Geschäftsführer mit seinem Unternehmen digitransform.de unterwegs und hat sich in den letzten Jahren auf die digitale Mobilisierung in mittelständischen Unternehmen konzentriert. Im Interview sprechen wir über Digitale Mobilisierung, Digitale Transformation, Personalentwicklung und den Digitalen Führerschein.

DFC: Viele Digitalisierungsprojekte scheitern sofort oder gehen schrittweise in die Hose. Eine Umfrage von Wipro Digital unter 400 US-Entscheidern zeigt, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer der Überzeugung ist, dass ihr Unternehmen die Digitalisierung nur schleppend vorantreibt. Was glauben Sie ist dafür der Grund?

Thomas Grieß: Viele Unternehmen investieren zwar in die Technologie, aber nicht in die digitale Fitness ihrer Mitarbeiter. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn gerade viele Projekte auf der letzten, meist operativen, Ebene scheitern – das Dilemma der letzten Meile.

DFC: Was verstehen Sie persönlich unter dem Thema digitale Mobilisierung und was hat genau Personalentwicklung damit zu tun?

Videokommunikation - Ein wichtiger Baustein für die professionelle und kostensenkende Digitalisierung - im Interview mit Andreas Zenger

Gayer SWIn den vergangenen Jahren hat sich das Thema Videokommunikation stetig weiterentwickelt und gehört heute zu den wichtigsten Kommunikationstools im Rahmen der Digitalisierung nicht nur in mittelständische Unternehmen. Während vor ein paar Jahren Videokommunikation noch aufwändig war und in der Kommunikation mit den Unternehmen eine Ausnahme darstellte, greifen heute immer mehr Unternehmen zu diesen Werkzeug, um mit Lieferanten, Kunden, aber auch weltweit verteilten Organisationen professionell zu kommunizieren. Im Interview mit Andreas Zenger sprechen wir heute über Zeit- und Kostenersparnis, erhöhte Produktivität und die Zukunft der Videokommunikation. Herr Andreas Zenger ist Geschäftsführer der Connect4Video (C4V) und seit Jahren einer der innovativsten Unternehmen in diesem Bereich.

DFC: Herr Zenger, wenn Sie noch ein paar Jahre zurückschauen, was sind in den letzten Monaten für Sie die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Bereich Video Kommunikation?

Andreas Zenger: Das sind vor allem zwei Dinge: Erstens nehmen die Mitarbeiter in den Firmen Videokommunikation immer besser an – die Nutzungsraten steigen. Die Akzeptanz wächst zum einen, weil immer mehr Menschen auch im Privatbereich bereits Erfahrungen mit Videokommunikation gemacht haben, zum andern weil die Anwendungen immer einfacher zu bedienen sind und an praktisch jedem Gerät mit Internetzugang genutzt werden können, sei es PC, Laptop oder Smartphone. Darüber hinaus erleichtern wir unseren Kunden auch den Einstieg mit unserem umfassenden Service und auch Schulungen.

Zweitens stellen wir fest, dass unsere Kunden immer größeren Wert auf Datenschutz legen – nicht zuletzt wegen der DSGVO. Wir unterstützen das sehr, denn wir legen großen Wert auf Datensicherheit und nutzen in dieser Richtung alle Mittel, die uns zur Verfügung stehen.

DFC: Viele Unternehmen befürchten beim Einsatz von entsprechender Technik, dass zum Teil keine gute Kompatibilität vorhanden ist um mit anderen Anbietern zu kommunizieren. Stellt das heute ein Problem dar?

Andreas Zenger: Die rein technische Kompatibilität zwischen verschiedenen Geräten und Diensten, also auf Hardware- und Softwareebene, wird ständig besser. Im Vergleich zu den früher üblichen Raumsystemen lassen sich heute viel mehr Dienste und Geräte in einer gemeinsamen Videokonferenz verbinden.

Keine Angst vor künstlicher Intelligenz (KI) mit dem richtigen Mindset - Im Interview mit Knut Krummnacker, Business Development Manager und Prokurist der INS Systems GmbH

krummnacker BeitragUm sich dem Thema künstliche Intelligenz ohne Angst zu nähern, braucht es Informationen. Kenntnisse über Funktionsweise, Ansätze und mögliche Lösungsszenarien. Dass das Thema KI vielleicht gar nicht so schwierig zu greifen ist, wie sich viele vorstellen, macht Knut Krummnacker, als Prokurist für die Geschäftsfeldentwicklung der INS Systems GmbH verantwortlich, mit seinem Unternehmen und seinem Vortrag auf dem DIGITAL FUTUREcongress am 14. Februar in der Messe Frankfurt deutlich. INS ist eines der führenden mittelständischen IT-Dienstleistungsunternehmen in Deutschland und der Schweiz mit drei Rechenzentren in Frankfurt, Hannover und Luzern. Schwerpunkte der INS sind Planung, Implementierung und Betrieb von IT-Infrastruktur. Das Unternehmen entwickelt und realisiert Komplettlösungen - von der umfassenden Bestandsanalyse über die individuelle Konzeption bis zur Lieferung und Installation aller benötigten Hard- und Softwareprodukte, sowohl auf Ihrem Campus als auch aus der Cloud oder als hybride Systeme. Im Gespräch mit Knut Krummnacker sprechen wir über Machine Learning, IBM Power Server in zertifizierten Rechenzentren und über den unbeschwerten Umgang mit Neuronalen Netzen, Robotern und 3D-Druck.

DFC: Herr Krummnacker, das Thema künstliche Intelligenz beschäftigt derzeit sehr viele Menschen. Oft ist in den Köpfen dieser allerdings direkt ein Bild von humanoiden Robotern, die mit einem menschlichen Antlitz in der Lage sind Gespräche auf Augenhöhe zu führen. Wie weit sind wir heute von dieser Realität entfernt?

Knut Krummnacker: Sicherlich gibt es Einsatzszenarien für humanoide Roboter, viel entscheidender sind aber die grundsätzlichen Möglichkeiten, die sich durch neue Technologien z.B. im Bereich der Objekterkennung abzeichnen. Bisher war es so, dass Menschen deutlich besser Objekte erkennen konnten, also z.B. den Inhalt eines Bildes erfassen. Maschinen dagegen können extrem viel schneller mathematische Operationen durchführen. Aktuell holen Maschinen enorm auf, da sie durch den Einsatz künstlicher Intelligenz auch lernen können, die Inhalte eines Bildes sehr genau zu erkennen, oder aber auch gesprochene Sprache quasi zu verstehen.

DFC: Wenn wir uns auf den aktuellen Stand der KI- Forschung und Einsatzmöglichkeiten beschränken, was sind Ihrer Meinung nach im Moment die wichtigsten Projekte, die sich bereits heute sinnvoll mit diesen Themen bearbeiten lassen?

„Eine Win-Win-Gemeinschaft für Anbieter und Anwender digitaler Lösungen“

Dirk Pollert BeitragIm Interview mit Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Metall- und Elektrounternehmen Hessen e.V. (HESSENMETALL) und der Vereinigung der hessischen Unternehmensverbände (VhU)

HESSENMETALL vertritt als Verband der Metall- und Elektrounternehmen in Hessen die Arbeitgeber-Interessen gegenüber Arbeitnehmern, der Industriegewerkschaft Metall, Politik und Verwaltung sowie gegenüber der Öffentlichkeit. Darüber hinaus unterstützt der Verband seine Mitglieder mit Veranstaltungen, neuen Formen des Wissenstransfers, Publikationen und maßgeschneiderten Services bei zentralen Herausforderungen wie der digitalen Transformation, dem Technologietransfer und der Fachkräftesicherung. Eine Mitgliedschaft im Verband steht auch interessierten Unternehmen aus der IT-Branche offen, die dadurch auf das vielfältige Serviceangebot der Landesgeschäftsstelle in Frankfurt und das der fünf Bezirksgruppen in Kassel, Wetzlar, Frankfurt, Offenbach und Darmstadt sowie auf das Netzwerk des Verbandes zurückgreifen können.

DFC: Herr Pollert, der Verband der Metall- und Elektrounternehmen als Aussteller auf einer Digitalmesse – da fragen sich viele – macht das Sinn?

Dirk Pollert: Für uns macht das absolut Sinn: Die Metall- und Elektroindustrie ist bereits heute hoch digitalisiert, also alles andere als altes Eisen. Durch das Internet of Things werden Produktionsanlagen miteinander vernetzt. Die gesamte Wertschöpfungskette wird digitalisiert. Es entstehen neue, digitale Geschäftsmodelle. Für unsere Mitglieder ist Industrie 4.0 keine ferne Zukunftsmusik mehr. Sie stecken bereits mitten im Strukturwandel der digitalen Transformation. Die M+E-Industrie ist selbst die größte Anwenderindustrie: oft Treiber, manchmal auch Getriebene der Digitalisierung.
Als Arbeitgeberverband möchten wir unsere Mitglieder in diesem Prozess begleiten. Wir bei HESSENMETALL verstehen uns als Plattform für den digitalen Wandel - mit der Kernkompetenz rund um die Arbeitsbeziehungen, also auch für Arbeit 4.0. Deshalb bringen wir unter anderem auch Anwender und Anbieter digitaler Lösungen zusammen. Dadurch vernetzen wir Herstellerwissen mit Anwenderpraxis in einer konstruktiven Win-Win-Gemeinschaft, die beiden Seiten nützt – durch den Austausch und die Erweiterung von Digitalisierungswissen und den Zugang zu einem Netzwerk aus knapp 600 Mitgliedsunternehmen.

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