Das Bewerbermanagement neu erfunden? Moderne Arbeitsplätze für moderne Arbeitskräfte - Im Interview mit Adelhard Türling, Geschäftsführer der aXon GmbH

AdelhardTuerlingDer Markt für qualifizierte Mitarbeiter, gerade im Bereich Digitalisierung und IT, ist wie leer gefegt. Viele Unternehmen versuchen jetzt gerade über neue und motivierte Mitarbeiter das Thema Digitalisierung im Unternehmen voranzubringen. Im Gespräch mit Adelhard Türling, Geschäftsführer der aXon GmbH mit Sitz in Paderborn, sprechen wir heute über Bewerbermanagement mit Microsoft Talent, aber auch über Plattformen wie LinkedIn und Xing. Wie das alles mit einem „Digital Workplace“ und einer modernen Zusammenarbeit im Unternehmen zusammenpasst, erfahren wir diesem spannenden Interview…

DFC: Herr Türling, die aXon GmbH kennen sicher viele Leser gerade auch aus den Bereichen cloudbasiertes CRM für Sales, Marketing, Service und Operations (ERP) etc.. Das in dieses Umfeld auch Microsoft Dynamics 365 gehört ist natürlich klar. Was hat das Ganze aber jetzt mit Bewerbermanagement zu tun?

Adelhard Türling:Digitalisierung betrifft heute alle Prozesse im Unternehmen, auch das Bewerbermanagement. Mit Talent hat Microsoft in der cloudbasierten Dynamics 365 Suite eine Software bereitgestellt, die den gesamten Bewerbungsprozess digitalisiert. Angefangen mit dem Anforderungsprofil in der Stellenausschreibung über Interviews und Onboarding bis hin zu Personalbindung und Weiterbildung fasst Talent die gesamten Abläufe im Bewerbermanagement zusammen. Zumindest die organisatorische Seite. Persönliches Kennenlernen ist natürlich nach wir vor wichtig. Das lässt sich nicht ersetzen. Wir kommen dem Bewerber mit Talent entgegen und machen es ihm so komfortabel wie möglich. Ein Beispiel: Das HR-Team stellt die Anforderungen in der Stellenausschreibung über Talent bereit und die Bewerberin kann sich direkt über ihr Xing- oder LinkedIn-Profil bewerben. Nach der schnellen und unkomplizierten Kontaktaufnahme bekommt unsere Bewerberin eine erste Einladung zum Skype-Interview. Alle Notizen und erste Vereinbarungen aus dem Gespräch werden zentral festgehalten und nächste Schritte im Bewerbungsverfahren angestoßen, wie die Einladung zu einem weiteren Gespräch und zum Assessment Center. Unsere Bewerberin bekommt automatisch eine Benachrichtigung zum weiteren Vorgehen und wird straff durch den Bewerbungsprozess geführt. Die „TouchPoints“ vermitteln Vertrauen und Professionalität – unsere Bewerberin fühlt sich gut aufgehoben.

Besser und sicherer als WhatsApp? Der SIMSme Business Messenger der Deutschen Post – Interview mit Marco Hauprich, Senior Vice President Digital Labs, Deutsche Post

Marco HauprichIT-Sicherheitsexperten warnen vor WhatsApp – beispielsweise wegen der „Facebook-typischen“ Intransparenz sowie der immer noch bestehenden Sicherheitslücken. Trotzdem nutzen rund 1,3 Milliarden Menschen auf dem gesamten Globus diesen Dienst. Die Deutsche Post hat etwas dagegenzusetzen. SIMSme Business ist der sichere und datenschutzkonforme Messenger für Behörden und Unternehmen, entwickelt von der Deutschen Post. Er bietet das volle Anwendungsspektrum moderner Messenger: Einzel- und Gruppenchats, Versand von Anhängen bis 20 MB, Push-Kanäle und Echtzeitübertragung, Management Cockpit und Web-Version. Im Interview mit Marco Hauprich wollen wir wissen, ob es sich lohnt, auf den Business Messenger der Deutschen Post um- oder einzusteigen.

DFC: Obwohl die Deutsche Post ein wirklich großes Unternehmen mit schier unendlicher Vertriebs-Power ist, stellen wir uns trotzdem die Frage, ob man gegen einen Giganten wie WhatsApp eine Chance hat. Schließlich steht hier auch Facebook dahinter. Was ist Ihr Ziel mit dem SIMSme Business Messenger?

Marco Hauprich: Ganz einfach: Wir bieten Unternehmen einen Messenger, der speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. In der Usability, aber auch in puncto Datenschutz und Sicherheit.

WhatsApp ist für Unternehmen und Behörden tabu. Erstens, weil der Messenger gegen die Europäische Datenschutzgrundverordnung verstößt. Zweitens, WhatsApp istleicht zu knacken und ein Einfallstor für Cyberkriminalität.

Prozesse verstehen, definieren und neue Produkte gestalten - Im Interview mit Daniel Drissler, Top-Consultant CAD/PLM bei der ISAP AG

daniel drissler foto.1024x1024Die Herausforderung für Industrie 4.0 und Digitalisierung beginnt für viele mittelständische Unternehmen in der Gestaltung ihrer Produktentstehungsprozesse. Damit wird versucht, die Voraussetzungen für Innovationen, Wettbewerbsfähigkeit und individuelle Industrie 4.0-Strategien zu schaffen. Genau in diesem Umfeld ist seit mehr als 25 Jahren ISAP tätig. ISAP realisiert leistungsfähige Umgebungen für die Erzeugung digitaler Produktmodelle, den Schutz und die Bereitstellung von Unternehmenswissen sowie die Optimierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen. Der Einsatz von marktführenden Hard- und Softwarelösungen und die einzigartige Kombination ihrer CAD-, PLM- und IT-Lösungen sind dabei der Motor für den Erfolg ihrer Kunden. Im Interview mit Daniel Drissler gehen wir genau diesen Themengebiet auf den Grund.

DFC: Unternehmen stehen heute, gerade hinsichtlich Industrie 4.0, vor großen Herausforderungen. Welche Situation finden Sie bei ihren Gesprächen vor Ort vor?

Daniel Drissler:Die Sensibilisierung für das Thema Industrie 4.0 und der damit einhergehende Handlungsbedarf ist bei den meisten mittelständischen Unternehmen schon sehr weit fortgeschritten. Die konkreten Schritte und die Auswirkungen auf das eigene Unternehmen sind jedoch weniger bekannt, was bei der inflationären Nutzung des Begriffs „4.0“ völlig nachvollziehbar ist. Da ist es wichtig, in einem solchen Gespräch eine einheitliche Verständnisbasis zu schaffen, um konstruktiv über die Thematik zu diskutieren. Im Großen und Ganzen stehen alle Unternehmen vor den selben großen Herausforderungen, haben dafür aber ganz individuelle Lösungsansätze. Wie schaffe ich es, bei individuellen Kundenanforderungen (bis hin zu Losgröße 1), weiterhin unter der Berücksichtigung von Kosten, Zeit und Qualität effizient zu produzieren? Wie bekomme ich den immensen Anstieg an Komplexität innerhalb meines Produktes überhaupt bewältigt? Wie generiere ich auch in Zukunft zusätzliches Geschäft, nachdem ich das Produkt verkauft habe? Wie erhöhe ich die Kundenzufriedenheit und –bindung mittels hoher Produktverfügbarkeit durch Serviceleistungen? Diese und viele weitere Fragen stellen sich die meisten Unternehmen. Man merkt schon hier, dass die Fragen keine gesonderten Industrie 4.0- oder Digitalisierungsfragen als solches sind, sondern ganz grundsätzliche Aspekte, in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit eines zukunftsorientierten Unternehmens, beinhalten. Jedoch liefert die Digitalisierung in der Industrie die Antworten auf die meisten dieser Fragen!

Die automatisierte Produktion von Content für Druckerzeugnisse, Online-Kataloge und Webshops - Im Interview mit Uwe Kraus und Alexander Hemesath, Geschäftsführer der Datahaus Publishing GmbH

AlexanderSeit fast 20 Jahren beschäftigt sich der Spezialist für maximale Effizienz bei der Datenaufbereitung, das Softwarehaus Datahaus Publishing, mit dem Erstellen von Katalogen, Preislisten und Broschüren. Viele dieser Inhalte werden mittlerweile auch für Online-Kataloge oder Webshops genutzt. Daher wollen wir uns heute im Interview einmal etwas näher mit der Aufbereitung von Daten für verschiedene Medien auseinandersetzen.

DFC: Herr Hemesath, der Onlinehandel und die Bestellungen im Internet haben in den letzten Jahren dramatische Wachstumszahlen generiert. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach noch das gesamte Thema Druckerzeugnisse?

Alexander Hemesath: Druckerzeugnisse haben von ihrer Faszination nichts eingebüßt und sind grundsätzlich in allen Altersgruppen nach wie vor sehr beliebt – insbesondere, wenn sie ansprechend und hochwertig gestaltet sind. Gerade aus dem Einzelhandel hören wir immer wieder, dass die Verkäufer und Berater gern zum gedruckten Katalog greifen, um ihren Kunden einen Überblick über die verschiedenen Produkte zu bieten. Das geht oftmals deutlich einfacher und schneller als am Bildschirm. Online-Kataloge sind daher kein Ersatz für Printversionen, aber eine sehr gute Ergänzung.

DFC: Warum ist die Erstellung von Katalogen so aufwändig?

Neuer Trend Edge Computing: Wie Unternehmen schnell und effizient neue IT-Infrastrukturen errichten und damit Industrie 4.0-Initiativen und Projekte rund um das Internet der Dinge realisieren

Andreas Keiger Rittal NEUMit mehr als 9.300 Mitarbeitern weltweit entwickelt und fertigt Rittal als Systemanbieter komplette Rechenzentren sowie alle benötigten Komponenten wie Schaltschränke, Stromverteilung und Klimatisierung. Ergänzend dazu erhalten Kunden neben Software für das Monitoring und Service-Leistungen auch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen.

Im Interview mit Andreas Keiger, Executive Vice President Business Unit IT bei Rittal, sprechen wir heute über Edge Computing und die Bedeutung dieses Ansatzes für die IT Infrastruktur und die Weiterentwicklung von Projekten im Bereich Industrie 4.0.

DFC: Herr Keiger, wenn man an Rittal denkt, fallen zuerst innovative Schaltschranktechnologien ein. Was hat das Unternehmen mit dem Thema Edge Computing zu tun?

Andreas Keiger: Es sind die Daten, die in immer mehr Szenarien in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken und damit neue IT-Infrastrukturen wie Edge Computing erfordern. Wer zum Beispiel heute eine Autofahrt antritt, verarbeitet eine Vielzahl von Daten über die internen Sensoren des Fahrzeugs bis hin zu GPS-Daten aus dem Navigationssystem. Zukünftig werden diese Datenmengen noch zunehmen und weitere hinzukommen, da zum Beispiel autonomes Fahren eine permanente Datenverarbeitung erfordert. In diesen und vielen weiteren Szenarien helfen Edge Rechenzentren dabei, Informationen in Echtzeit bereitzustellen.

Kontakt aufnehmen

AMC Media Network GmbH & Co. KG 

Donnersbergring 42

64295 Darmstadt

telefon

Tel:  +49 (0) 6151 – 957 577 -0
Fax:  +49 (0) 6151 – 957 577 -9

email post

Mail:office@amc-media-network.de

Web:www.amc-media-network.de

Sie erreichen uns...

während unserer Bürozeiten 

  • Mo-Fr: 9:00 Uhr - 17:00 Uhr 
  • Samstag und Sonntag ist das Büro geschlossen