Hochintegriertes und branchenneutrales Informationsmanagement mit nscale - Im Interview mit Andreas Ahmann, Geschäftsführer der Ceyoniq Technology GmbH

Entlang individueller Kundenanforderungen entwickelt die Ceyoniq Technology GmbH mit Sitz in Bielefeld hochintegrierte und branchenneutrale Softwarelösungen in den Bereichen Enterprise Information Management (EIM), Enterprise Content Management (ECM) und Dokumentenmanagement (DMS). Mehr als 1.000 mittelständische Betriebe, Großunternehmen und national sowie international agierende Konzerne arbeiten nach Angaben des Unternehmens mit der von der Ceyoniq Technology GmbH entwickelten Lösung nscale. Dieses System bildet die Plattform für ein effizientes Informations- und Dokumentenmanagement, eine rechtskonforme Archivierung sowie die integrierte Abbildung von Geschäftsprozessen.

Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Ahmann möchten wir uns im „Digitalisierungsdschungel“ den Durchblick verschaffen: Digitale Workflows, mobiles Arbeiten, Collaboration – was verbirgt sich hinter diesen IT-Trends und welche Relevanz besitzen sie insbesondere für mittelständische Unternehmen?

Andreas Ahmann3IT&MEDIA: Das Projekt „Papierloses Büro“ ist zu mindestens bei uns noch nicht Realität. Viele Unternehmen arbeiten heute auch noch mit zahlreichen Papierdokumenten. Woran liegt das Ihrer Meinung nach und wo liegt für Sie der große Unterschied im Ansatz zu einer heute aktuellen Informationsplattform?

Andreas Ahmann: Im Privatleben ist die Digitalisierung längst omnipräsent: Daten werden direkt vom Smartphone in die Cloud verschoben, die dazugehörigen Links werden über soziale Netzwerke geteilt. Man tauscht sich über Messenger aus und nutzt Ortungsdienste für lokale Verbrauchertipps. Aber leider schrecken insbesondere in Deutschland viele Mittelständler noch immer davor zurück, die Digitalisierung im eigenen Unternehmen konkret anzupacken. Ein entscheidender Grund hierfür ist, dass viele Menschen Veränderungen scheuen. Das fängt in der Chefetage an und setzt sich bei den Mitarbeitern in den Fachabteilungen fort. Häufig scheitert es auch schlicht an der Vorstellungskraft, welchen Mehrwert die neuen Technologien dem eigenen Unternehmen tatsächlich bieten und es fehlt vor allem eine Digitalisierungsstrategie.Das „papierlose Büro“ mag eine Utopie sein. In einem Punkt sind sich jedoch alle Experten einig: Die Digitalisierung wird für Unternehmen mehr und mehr zur zwingenden Voraussetzung für die Schaffung eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells. Die Geschwindigkeit beim Auffinden von Informationen sowie die Effizienz in den Kommunikations- und Geschäftsprozessen werden in diesem Zusammenhang zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren. Den Schlüssel zur Digitalisierung bieten ECM-Systeme wie beispielsweise unsere Informationsplattform nscale.

IT&MEDIA: Heute hört man oft das Wort Arbeiten 4.0 oder Business 4.0. Was bedeutet für Sie das Thema Büro- oder Arbeitswelt der Zukunft?

Andreas Ahmann: Die Arbeitswelt der Zukunft wird ganz klar durch digitale Prozesse und neue Technologien geprägt sein. Seit 2014 unterstützen wir ein Forschungsprojekt am Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld, bei dem es um den Einsatz von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) im Büro der Zukunft geht. Hierbei sind bereits interessante Szenarien zur Unterstützung von Dokumentenprozessen im Unternehmen mithilfe von VR/AR-Technologie entstanden. Beispiele hierfür sind das gestengesteuerte Browsen durch virtuelle Dokumentenarchive oder die Anreicherung von realen Dokumenten oder Akten mit virtuellen Informationen, die der Mitarbeiter über eine AR-Brille angezeigt bekommt. VR/AR-Interfaces werden immer erschwinglicher, so dass diese Technologien bereits in wenigen Jahren den Weg in den Unternehmensalltag finden können. Hierbei möchten wir mit unserer Softwarelösung nscale bestmögliche Unterstützung leisten, weshalb wir schon heute in die entsprechende Forschungsarbeit investieren.

IT&MEDIA: Sie sprechen auch von Collaboration und digitalen Workflows. Was macht Sie so sicher, dass Unternehmen damit Prozesse beschleunigen und Kosten sparen können?

Die Zukunft der Arbeit – flexibel, skalierbar und unabhängig von Ort und Zeit. Ein Interview mit Thorsten Treidel, Prokurist Vertrieb und Marketing bei der SIEVERS-GROUP

Die SIEVERS-GROUP mit Hauptsitz in Osnabrück bietet bereits seit mehr als 25 Jahren anspruchsvolle IT-Lösungen in den Bereichen betriebswirtschaftliche Software, Infrastruktur und Telekommunikation. Als Full-Managed-Service-Dienstleister liefert das Unternehmen alle Lösungen aus einer Hand. Das oberste Ziel ist die Entwicklung ganzheitlicher IT-Architekturen, die alle individuellen Kundenanforderungen berücksichtigen, Geschäftsprozesse verschlanken und dabei immer dem Grundsatz der Nachhaltigkeit genügen. Zu den Kernkompetenzen der SIEVERS-GROUP zählen insbesondere Outsourcing-Modelle und Managed Services, wie zum Beispiel eine eigene Cloud-Lösung, mit der Unternehmen ihre IT in Teilen oder auch vollständig auslagern können. Das Unternehmen ist bundesweit an sechs Standorten vertreten und beschäftigt zurzeit rund 300 Mitarbeiter.

Im Interview mit Thorsten Treidel, Prokurist Vertrieb und Marketing bei der SIEVERS-GROUP, wollen wir uns heute über den digitalen Wandel unterhalten und dabei gleichzeitig die Hürden anschauen, die ein Unternehmen zu nehmen hat, das sich zukunftsorientiert, flexibel und vor allen Dingen skalierbar aufstellen möchte.

interview Thorsten Treidel Prokurist Vertrieb und Marketing 2IT&MEDIA: Herr Treidel, Sie kennen bestimmt auch das Bild, bei dem ein Herr im Anzug entweder auf einer Wiese oder auf einem Felsvorsprung in der Wüste sitzt. Vor sich hält er einen Laptop oder ein Tablet-PC. Vor ein paar Jahren noch haben wir eher darüber geschmunzelt. Heute scheint dieses Szenario immer mehr Realität zu werden. Arbeiten von überall! Ist dieses Bild für Sie schon Realität?

Thorsten Treidel: Ja, dieses Bild ist in der Realität bereits anzutreffen. Durch die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung können wir heute flexibel an jedem Ort und zu jedem Zeitpunkt arbeiten – der flächendeckende Internetzugriff macht’s möglich. Diese Entwicklung stellt die Arbeitgeber natürlich vor Herausforderungen, denn junge Mitarbeiter fordern die individuelle Arbeitsgestaltung aktiv ein. Daher rate ich den Unternehmen, sich gut auf die kommenden Generationen von Mitarbeitern vorzubereiten. Als Digital Natives kennen sie die flexible Nutzung von IT-gestützten Services seit der Kindheit. Die Generation Y ist bekannt für Leichtigkeit und Flexibilität – auch und gerade im Arbeitsumfeld. Dem müssen Arbeitgeber Rechnung tragen, um für ihre Mitarbeiter langfristig attraktiv zu sein.

IT&MEDIA: Wenn wir in Zukunft immer und überall mit dem Internet verbunden sind, verändern sich unsere Geschäftsprozesse. Welche Weichen muss ein Unternehmen heute stellen, damit es auch in den nächsten Jahren wettbewerbsfähig bleibt und vielleicht sogar neue Geschäftsmodelle integrieren kann?

Thorsten Treidel: Hierbei gilt es, zwischen der internen Arbeitsorganisation und dem eigenen Geschäftsmodell zu unterschieden. In beiden Bereichen wird die digitale Transformation spürbar. Die Zukunft der Arbeit bedeutet, dass die Mitarbeiter einen mobilen Arbeitsplatz und leistungsfähige Kommunikationssysteme zum abteilungsübergreifenden Austausch benötigen. In Bezug auf das eigene Geschäftsmodell lautet das Stichwort „Digitale Disruption“. Der Begriff meint innovative, IT-gestützte Technologien, die bisherige Technologien oder Produkte vollständig verdrängen, so wie zum Beispiel das Smartphone Handys mit Tastatur abgelöst hat. Jedes Unternehmen sollte reflektieren, inwieweit sich schon heute bestehende Produkte oder Dienstleistungen durch digitale Technologien ersetzen oder ergänzen lassen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Als Full-Managed-Service-Provider sind wir bei diesem Prozess gerne behilflich.

IT&MEDIA: Kommen wir vielleicht jetzt einmal mehr zu den IT-Lösungen, die notwendig sind, um die oben beschriebenen Anforderungen im Unternehmen umzusetzen. Wie sieht hier die Lösung der SIEVERS-GROUP aus?

Software unter Kontrolle mit Application Lifecycle Management - im Interview mit Ragip Aydin Geschäftsführender Gesellschafter der 1999 gegründeten Raynet

Die Raynet GmbH ist ein führender und innovativer Dienstleistungs- und Lösungsanbieter im Bereich der Informationstechnologie und spezialisiert auf die Architektur, Implementierung und den Betrieb aller Aufgaben im „Application Lifecycle Management“. Seit mehr als 15 Jahren unterstützt Raynet mit seinem Portfolio viele hundert Kunden und Partner weltweit in ihren Enterprise Application Management-Projekten. Diese Projekte beinhalten u.a. Lizenzmanagement, Softwarepaketierung, Softwareverteilung, Migrationen und Client Engineering. Darüber hinaus unterhält und kultiviert Raynet starke Partnerschaften mit den führenden Unternehmen im Application Lifecycle Management. Mit der Zentrale in Deutschland unterhält Raynet weitere Niederlassungen in Deutschland, USA, Polen, UK und den Niederlanden.

Im Gespräch mit Herrn Ragip Aydin wollen wir uns einmal ganz besonders der Herausforderung widmen, wie mittelständische Unternehmen ihre Software verwalten und welche Schwierigkeiten dabei auf die Unternehmen zukommen.

Ragip AydinIT&MEDIA: Viele mittelständische Unternehmen sind ja schon zum Teil viele Jahre oder sogar Jahrzehnte am Markt. Hier wurden zum Teil in den vergangenen Jahren viele verschiedene Softwarelösungen angeschafft. Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen wenn man seine Software einmal „aufräumt“ und damit zukunftssicher machen möchte?

Ragip Aydin: Es gibt vielfältige Herausforderungen, die mittelständische Unternehmen betreffen. IT-Landschaften sind permanenten Änderungen unterworfen. Sie wachsen über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte, ohne eine konkrete Softwarestrategie zu verfolgen. Neue Softwareprodukte werden angeschafft, ohne alte Produkte abzulösen. So entstehen heterogene Strukturen, die den Überblick der installierten Software sowie der dazu bestehenden Lizenzrechte oft nicht mehr ermöglichen. Unternehmen mit geografisch stark verteilten Niederlassungen, von denen einige, aufgrund von logistischen und sicherheitstechnischen Gründen, nur limitierten Netzzugriff haben, erschweren gleichzeitig die Transparenz. Die größte Herausforderung ist allerdings einen Inventarisierungs-Mechanismus zu finden, der jegliche Hardware- und Software-Assets in regelmäßigen Intervallen scannt. Dabei ist die Berücksichtigung individueller Sicherheitsanforderungen, beispielsweise von Hochsicherheits- und Serverumgebungen unabdingbar. Eine 24/7-Verfügbarkeit der aktuellsten Software-Assets bietet den Unternehmen enorme Sicherheitsvorteile, schützt sie vor Audits und bereitet sie optimal auf Migrationen vor. Zukunftssicherheit entsteht durch stetige Kontrolle, Beaufsichtigung und Strategie. Wenn wir noch einen Schritt weiter gehen und das Thema Cloud-Inventarisierung betrachten, entstehen wiederum andere Herausforderungen. Immer mehr Unternehmen möchten die Flexibilität dieser Technologie nutzen. Maschinen, Systeme und Daten liegen nicht mehr im eigenen Netzwerksystem. Der sonst so einfache Zugriff wird erschwert. Die Flexibilität, die die Kunden begeistert, kann eine Inventarisierung beeinflussen. Darum ist es wichtig, eine Lösung einzusetzen, die Daten in genau dem Augenblick erfasst, in dem sie aktiv sind. So entsteht eine Nachhaltigkeit, die Unternehmen für jegliche Zukunftsszenarien absichert.

IT&MEDIA: Nutzer mit Windows 7, 8 oder 8.1 haben nur noch wenige Wochen Zeit, um kostenlos auf Windows 10 zu wechseln. Auf welche Schwierigkeiten stoßen Sie bei ihren Kunden, wenn Sie vor der Aufgabe stehen Windows 10 einzuführen?

Enterprise 2.0 und Personalentwicklung - Chancen der digitalen Arbeitswelt - Im Interview mit Frank Schlinkheider, Geschäftsführer der ITSD Consulting GmbH

Das 2000 gegründete Unternehmen ITSD Consulting GmbH Sitz in Minden (Hauptsitz) und Bünde berät nicht nur Unternehmen, wie es der Name zunächst vermuten lässt sondern optimiert Geschäftsprozesse mit selbst programmierten und webbasierten Unternehmensportalen. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählen sowohl Enterprise-Technologien wie auch anspruchsvolle Consulting Konzepte. ITSD baut ganzheitliche Application Lifecycle Management Systeme auf und begleitet IT-Projekte von der Analyse bis hin zum Rollout. Das Unternehmen unterstützt renommierte Unternehmen sowohl aus der Region als auch aus dem ganzen Bundesgebiet von der Projektberatung bis zur kompletten Abwicklung und Entwicklung neuer Projekte.

Im Interview mit Frank Schlinkheider, Geschäftsführer der ITSD Consulting GmbH, wollen wir uns einmal verstärkt um ein Spezialgebiet im Bereich der IT kümmern, nämlich HR-Lösungen für den Personalbereich.

Frank InterviewIT&MEDIA: Herr Schlinkheider, zu Ihren Kernkompetenzen zählen sowohl Enterprise-Technologien wie auch anspruchsvolle Consulting Konzepte und Softwarelösungen speziell für den Personalbereich. Was reizt Sie an IT Lösungen für den Personalbereich?

Frank Schlinkheider:  Sicherlich könnte man meinen, dass der Personalbereich für einen ITler manchmal etwas trocken ist. Manchmal spiegelt sich dieses auch in den sonst am Markt befindlichen IT-Lösungen wieder. Mir persönlich gefällt es, die Abläufe im Personalbereich zu verstehen und dann den Kunden für innovative Lösungen in dem manchmal trockenen Metier zu begeistern. Der Kunde erwartet, dass auch im Personalbereich die Lösungen intuitive zu bedienen sind und die Prozesse optimal abgebildet werden. Diesen Anspruch erfüllen wir gerne und das macht auch den Reiz aus!

IT&MEDIA: Die Lösungen die Sie anbieten sind Webbasierte Portallösungen. Gibt es da nicht mindestens vom Betriebsrat ordentlich Widerstand wenn die Personaldaten außerhalb des Unternehmens gespeichert werden?

Frank Schlinkheider: Bei jeder Einführung von IT-Systemen, die mit personen- oder gesundheitsrelevanten Daten arbeiten, ist der Betriebs- oder Personalrat mitbestimmungspflichtig. Hier ist es wichtig, die Arbeitnehmervertreter frühzeitig bei der Umsetzung mit ins Boot zu holen. Ansonsten betreiben wir unsere Lösungen in BSI zertifizierten Rechenzentren in Deutschland und erfüllen alle datenschutzrelevanten Auflagen, die an Systeme mit personenbezogenen Daten gestellt werden. Des Weiteren  bieten wir auch eine lokale Installation inkl. Integration in Ihre vorhandene IT-Infrastruktur (Mitarbeiterportale, Intranet, SAP, etc.) an.

IT&MEDIA: Auf Ihrer Internetseite sprechen Sie oft von HR-Experten Systemen. Was kann man sich darunter vorstellen und worin besteht der Vorteil für Unternehmen, die mit einem solchen System arbeiten?

Warum bekam Nearshore in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung für die IT-Dienstleister und wie ist es in deutscher Sprache und Qualität möglich? - Im Interview mit Klaus Riedel Geschäftsführer der Blubito GmbH

Blubito GmbH, ein Unternehmen mit Hamburger Wurzeln, hat sich dem Thema Nearshore Outsourcing verschrieben. Seit mehreren Jahren betreibt das Unternehmen diese Art der Dienstleistung, so dass man die beschäftigten Mitarbeiter kaum von so genannten Onshore Mitarbeitern unterscheiden kann. Mit einem deutschen Projektmanagement, deutschen Software-Architekten und deutsch- oder englischsprachigen IT-Spezialisten gestaltet sich die Kommunikation ebenso einfach wie die räumliche-, zeitliche- und kulturelle Nähe zu den Kunden. Als Projektmanager, Berater, Software-Entwickler oder Tester arbeitet das Team seit Jahren auch für namhafte deutsche Unternehmen.

Im Interview mit Klaus Riedel, Geschäftsführer der Blubito GmbH, wollen wir insbesondere über die Erfahrungen sprechen und darüber, wie sich das gesamte Thema Nearshore am Markt in den letzten Jahren verändert hat und wo die Reise hingeht.

Blubito InterviewbildIT&MEDIA: Herr Riedel, mit dem Begriff Outsourcing können viele noch etwas anfangen. Bevor wir nun in den Kern ihres Unternehmens vordringen, würde ich gerne eine kurze Begriffsklärung für die Worte Nearshore und Offshore machen. Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen diesen beiden Outsourcingsmodellen?

Klaus Riedel: Bei Offshore/Nearshore geht es zunächst um die Entfernung, allerdings nicht nur um die geografische. Nearshore hat deutliche Vorteile. Wir operieren in der gleichen Zeitzone, was gerade im Bereich Data Center Managed Services sehr wichtig ist. Dazu gesellt sich die kulturelle Nähe in Bezug auf die professionelle Einstellung, Qualitätsstandards, Methodiken. Ein für uns entscheidender Faktor ist, dass wir nearshore sogar durchgehend deutschsprachige Mitarbeiter haben. Und schließlich besuchen uns Kunden im Rahmen der Projekte sehr oft, um einen engen Draht zu den Entwicklern zu behalten. Das geht bei 2 Stunden Flugzeit, täglichen Flügen und ca. 250 EUR für das Returnticket deutlich einfacher, als im Offshore Bereich. Nearshore ist daher auch für kleinere Projekte ab 3 Entwicklern durchaus machbar und effizient, undenkbar für Offshore.

IT&MEDIA: Kostenreduzierung bei der Softwareentwicklung ist sicher ein heißes Thema! Softwareentwicklung ist aber auf der anderen Seite auch oft die Kernkompetenz der Unternehmen. Wie schaffen Sie es, diese beiden Elemente zum Vorteil der Auftraggeber anzubieten und erfolgreich abzuwickeln?

Klaus Riedel: Kostenreduzierung ist heute zwar ein heißes Thema, aber noch heißer ist das Thema Ressourcenverfügbarkeit. In der Argumentation hat sich das von 60:40 auf 40:60 gedreht und die Tendenz geht weiter in diese Richtung. Softwareentwicklung – zumindest die dafür verwendeten Technologien sind heute auch zunehmend weniger Kernkompetenz. Denn die Entwicklungstechnologien ändern sich heute in atemberaubender Frequenz. Ganze Programmiersprachen, die gestern en vogue waren, sind heute verschwunden. Die Kernkompetenz im IT Bereich heißt heute Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Und über diese verfügen kleine, hochmotivierte IT Dienstleister in der Regel wesentlich mehr, als IT Abteilungen von Konzernen.

IT&MEDIA: Auch wenn die Mitarbeiter in den heutigen IT Abteilungen durchgängig sehr gut Englisch sprechen, ist es wahrscheinlich tatsächlich für viele Unternehmen einfacher in der Landessprache zu kommunizieren. Sie haben eben das professionelle deutschsprachige Projektmanagement angesprochen. Wie kann ich mir einen typischen Projektablauf zusammen mit Ihrem Unternehmen vorstellen?

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