IoT - Internet of Things für die Industrie - Industrie 4.0 und vorausschauende Wartung für den produzierenden Mittelstand - Im Interview mit Executive Board Dirk D. Sommerfeld

azetiDie azeti wurde 2006 in Lünen gegründet und hat in Berlin ihren Hauptsitz. Die 23 Mitarbeiter sind an beiden Standorten verteilt. azeti ist in ihrem Kerngeschäft als Hersteller von innovativen und leistungsstarken Monitoring-Lösungen zur Überwachung von operativer Technik (OT) und Informationstechnologien (IT) in Unternehmen tätig. Nachdem azeti in der Vergangenheit überwiegend technischer Dienstleistungs- und Produktpartner für Monitoring-Lösungen gewesen ist und über ein beträchtliches Knowhow in der Markteinführung und Umsetzung solcher Produkte verfügt, möchte das Unternehmen sein Geschäftsfeld im Bereich Industrial Internet of Things ( IoT ) weiter ausbauen[AS1].

DFC: IIoT wird häufig gerade im Zusammenhang mit Smart Home Verbindung gebracht. Bitte streichen. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Hinblick auf Industrial IoT Technologie im deutschen Mittelstand?

Dirk Sommerfeld: Azeti Technologie hatte schon immer den Fokus auf Softwarelösungen für mittelständische Unternehmungen insbesondere im produzierenden Gewerbe. Hier sind eine Vielzahl von Maschinen im Einsatz. Im Zuge der Digitalisierung müssen viele dieser Maschinen nachgerüstet werden, um dem Standard für Industrie 4.0 zu genügen. Dabei reichen die Anforderungen der Anwender von der klassischen Automatisierung über Effizienz bis hin zu der Möglichkeit neue Geschäftsmodelle oder vorrauschauende Wartung zu entwickeln.

DFC: Herr Sommerfeld, im Vorgespräch hatten Sie erwähnt, das bereits über 1.000 Installationen weltweit von azeti Software im Einsatz sind. Wie sind diese Installationen an Ihr Unternehmen angebunden und was wird hier genau kontrolliert?

Dirk Sommerfeld: azeti Softwarelösungen sind remote monitoring und analytic Software. Die Bandbreite reicht von Daten aus Maschinen und /oder Sensoren vor Ort sammeln – also das Anbinden- das Auswerten und Bereitstellen der Daten- bis hin zur Interpretation.

 

azeti bietet hier immer eine Lösung aus einer Hand. Die Anwendungsfälle sind aus dem Maschinenbau (automotive) und der Prozessautomatisierung- überall dort, wo technisches Equipment störungsfrei und mit hoher Auslastung funktionieren muss.

DFC: Als Spezialist im Bereich Monitoring-Lösungen haben Sie viele namhafte Kunden in den vergangenen Jahren für Ihre Lösung gewinnen können. Was sind hier die Kernanforderungen und welche Bereich möchten Sie mit Industrial Internet of Things ( IoT ) weiter ausbauen?

Dirk Sommerfeld: Häufig werden wir als Experten für Digitalisierung in den Bereichen Maschinenbau und Mittelstand wahrgenommen. Die Projekte entwickeln sich gemeinsam mit dem Kunden und azeti übernimmt zunächst eine beratende Funktion. Dabei hilft uns sehr, das wir seit mehr als 10 Jahren etabliert sind in der Entwicklung von Softwarelösungen für das „retrofitting“ und in Anwendungen für Industrie 4.0.

DFC: Das Thema vorausschauende Wartung für Maschinen ist natürlich zentral. Welche Vorteile können sich zukünftige Nutzer erhoffen?

Dirk Sommerfeld: Themen wie Machinelles lernen und KI werden ja im Moment sehr gerne im Zusammenhang mit dem Wort Digitalisierung genannt. Fakt ist, das die Technik dahingehend nicht aufzuhalten ist. Auch azeti Sofware bietet jetzt schon mathematische Algorhytmen für die Anomalieerkennung und vorrausschauende Wartung.

DFC: Die Daten werden in einer Cloud Lösung gespeichert. Wie reagieren Entscheider auf diese Information? Gibt es da nicht Befürchtungen für einen Datenklau?

Dirk Sommerfeld: Das Thema Cloud wird allg. Und über die Jahre hinweg nicht mehr so als „Böse“ betrachtet und wir Beobachten bei unseren Kunden, das zunehmends mehr und mehr auch in der Industrie dies als Standard betrachtet wird und „man“ sich hier öffnet.

Nichts desto trotz können azeti Kunden alle Lösungen „inhouse“ betreiben. azeti Softwarelösungen bieten hohe Sicherheit und Verschlüsselungsalgorhtymen.

Grade im Mittelstand hilft uns auch das Siegel – Software – made in germany- immer noch besonders weiter. Und in Forschungsprojekten rund um das Thema „secure fig“ sind wir aktiver Partner.

DFC: Ergeben sich durch ihre Analysen auch vielleicht neue Geschäftsmodelle mit den Daten der Unternehmen?

Dirk Sommerfeld: Ja- unbedingt bietet die Interpretation der neu gewonnenen Daten neues Umsatzpotenzial. Viele unserer Kunden nutzen unsere Software Lösung als OEM.

DFC: Am 8. November ist Ihr Unternehmen auf dem DIGITAL FUTUREcongress in der Messe Essen mit dabei. Was werden Sie den Besuchern neues vorstellen können?

Dirk Sommerfeld: Unsere aktuelle Lösung: azeit machina. Der schnelle Einstieg in die Digitalisierung. Industrie 4.0 für Maschinenbauer. Vom Anbinden der Maschinensteuerung- bis zum Auslesen der Daten-über das Bereitstellen bis hin zur Interpretation. Eine Lösung aus einer Hand für Maschinensteuerungen (SPS) Maschinensteuerung aufmachen- reingucken- bewerten!

DFC: Haben Sie ganz herzlichen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns auf ihren Auftritt und wünschen Ihnen schon jetzt viele gute Kontakte.

Das Interview führte Michael Mattis Geschäftsführer und Veranstalter des DIGITAL FUTUREcongress.

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Sie finden azeti Networks AG am 08.11.2018 am Stand C2 in Essen.

www.azeti.net

 

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